Zurück vom ersten MTB Race

„Erster Auslandseinsatz der TEXPA-SIMPLON Fahrer 2011

Für Christian Kreuchler und Michael Schuchardt ging es am Samstag an den Start des großen und international besetzten Etappenrennens auf Lanzarote. Zwei schwere Tage standen bevor und waren gleichzeitig den Abschluss eines zweiwöchigen Trainingslagers bilden.

Die erste Etappe führte über sehr steinige 35km und verlange alles von den Fahrern ab. Kreuchler und Schuchardt waren gespannt, wie ihre Form ist und wie sie die zwei Wochen hartes Training vertragen haben.

250 Fahrer aus der ganzen Welt trafen aufeinander

Die neunte Auflage des Marathons lockte wieder viele top Athleten auf die Insel und versprach ein spannendes Rennen zu werden.

Gleich vom Beginn an reihten sich die TEXPA-SIMPLON-Fahrer  in die Spitze ein. Nach dem ersten langen Anstieg bildete sich eine zehnköpfige Spitzengruppe. Diese wurde durch ständige Attacken immer wieder aufs Neue gefordert.

Am steilsten Anstieg, nach zehn Kilometern, forcierte Kreuchler das Tempo und kam als erster oben an. Kurz dahinter folgten der Dänische Marathon Meister Benjamin Justesen und Schuchardt. Schuchardt nahm sofort das Tempo raus und auch die Teamkollegen von Justesen fuhren nicht hinterher.  Keiner wollte in der Verfolgung der Teamkollegen die Führung übernehmen. Vorne zog derweil Kreuchler mit seinem Begleiter davon.

Erst nach dem Herankommen von einigen Spaniern und Briten wurde das Tempo in der Verfolgung wieder sehr hoch.

Schuchardt übersah in dieser hektischen Phase des Rennens einen großen Steinbrocken, der ihn fast zu Fall brachte. Hier verlor er auch seine Gruppe und es standen lange 15km Solofahrt vor ihm. Kreuchler vergrößerte seinen Vorsprung immer weiter, verlor aber das Duell in einer schweren Abfahrt.

Auf den letzten Metern wurde er leider noch von der Verfolgergruppe eingefangen. Am Ende sprintete er mit dieser um die Podiumsplätze und holte sich einen fünften Rang. Kurz dahinter kam Schuchardt als zufriedener achter und beide TEXPA-SIMPLON Fahrer gingen somit zuversichtlich in die morgige zweite Etappe.

Die zweite Etappe – eine technische Herausforderung

Hochmotiviert und mit dem Ziel auf der Königsetappe weiter nach vorne zu fahren gingen beide TEXPA-SIMPLON Fahrer in die zweite Etappe.

60km, meist auf geröllartigen Pfaden und mit sehr steilen Rampen und Abfahrten, sollten nicht nur Mensch sondern auch das Material fordern.

Wie erwartet wurde das Tempo von Anfang an sehr hoch gehalten, um Rangeleien in die engen Pfade zu vermeiden. Kreuchler und Schuchardt waren mit an der Spitze dabei und lösten sich zusammen mit 5 weiteren Fahrern vom großen Feld.

Das untypische Regenwetter der letzten Tage machte die Strecke nicht einfacher und somit wurden aus kleinen Pfützen Laufpassagen und Abfahrten zu tiefen Regenrinnen.

Leider erwischte es Kreuchler in dieser so wichtigen Phase mit einem Raddefekt. Ein spitzer Stein nahm dem Reifen die Luft. Somit wurde er zur Reparatur gezwungen. Schuchardt fuhr weiter in der Spitzengruppe, die durch ständige Attacken immer mehr verkleinert wurde. Schuchardt verlor ein paar hundert Meter und kämpfte sich durch das Highlight des Tages – ein fünf Kilometer langer Trail in einem alten Lavastrom. Wieder an der Spitze zurück erwischte es auch ihn mit einem Reifendefekt.

Schnell reparierte er diesen und machte sich in die Verfolgung.

Derweil sah es bei Kreuchler ganz anders aus. Nach Reparatur seines Reifens wurde er beim Überholen der Fahrer  immer wieder eingeklemmt. Leider war das Glück in diesem Moment nicht auf seiner Seite und ein zweiter Reifendefekt stoppte ihn endgültig.

Michael fand schnell in seinen alten Rhythmus zurück und holte einige Fahrer wieder ein – dabei auch einige wichtige Spitzenfahrer fürs Gesamtklassement.

Am Ende finishte er auf einen fünften Tagesrang und sicherte sich zudem einen fünften Gesamtrang bei diesem Etappenrennen.“


Das Traininglager lief sehr gut. 1300km standen am Ende zu buche, sowie zwei Renntage zum Abschluss, die mir Gewissheit geben auf dem richtigen Weg zu einer erfolgreichen Saison zu sein.

Jetzt heißt es erstmal etwas Ruhe zu machen und mich auf kommende Aufgaben vorzubereiten.

Grüße euer Schuchi

Trail durch altes Lavagestein…

2 Gedanken zu „Zurück vom ersten MTB Race

  1. Glückwunsch zu dem schönen Trainingsabschluss. Wenn du auch damit zufrieden bist ist doch alles perfekt. Dann kann die Saison ja bei dir losgehen.

  2. Super Bericht, grad weil die beiden Tage schön beschrieben sind. Ich denke, das wichtigste Ziel hast du erreicht, du bist zufrieden mit dem Trainingslager und Abschluss.

    Dann kann es ja nur ein gutes Jahr werden.

    Glückwunsch zum guten Gesamtplatz.
    Gruß Stefan

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