Super Ergebnisse beim Schierke Marathon

Sprintwochenende am Brocken

Citysprint in Schierke am Freitag Abend.

Für Michael Schuchardt ging es erstmals zum Start eines Sprintrennens.

Am Freitag Abend ging es auf einer 300 Meter langen Strecke mit 30 Höhenmeter durch die Schierker Innenstadt.

Jeder Fahrer musste in Form eines Einzelzeitfahrens eine möglichst gute Zeit erreichen. Nur die Top Ten sollten ins Halbfinale kommen. Schuchardt sprintete die Strecke in 54 Sekunden ab und sicherte sich überraschend die Bestzeit.

Danach wurden je fünf Fahrer gegeneinander auf die Strecke geschickt. Schuchardt setzte sich sofort nach dem Start an die Spitze und zog die Gruppe schnell auseinander. Schon 50 Meter vor dem Ziel konnte er seinen Vorsprung verwalten und kam aus taktischen Gründen als zweiter ins Ziel um sich für das Finale zu schonen. Dort hieß es sich mit den besten vier Leuten im Kampf ums Podium zu duellieren.

Auch hier ging Schuchardt wieder als erster aus dem Startbereich und sprintete zum Sieg.

Damit hatte der TEXPA-SIMPLON Biker nicht gerechnet und genoss die letzten Meter unter den zahlreichen Zuschauern.

 

Endurathlon am Brocken

 

Der Marathon am Folgetag wurde mit dem Titel beworben “Das härteste nördlich der Alpen“!

Ob sich dieses auch herausstellen sollte musste sich noch zeigen. Dennoch sagten viele man solle aufpassen auf der langen Runde und es nicht übertreiben. Dazu kam der Titel Endurathlon. Das beste Rad für dieses Rennen muss wohl ein Mountainbike der Kategorie Enduro sein. Zusätzlich sollten die schweren Streckenabschnitte nur von den Langstrecken-Fahren und somit erfahrenen Bikern bewältigt werden.

Der Startschuss fiel bei regnerischen 12 Grad. Nach drei Kilometern neutralisierter Runde durch den Ort setzte Schuchardt sich sofort an die Spitze des Feldes und führte das Feld in den ersten Anstieg hinein. Schnell hatte er eine kleine Lücke zu seinen Verfolgern.

Die erste Abfahrt des Tages sollte der erste Härtetest werden. Wie steil, steinig und gefährlich es wurde merkte man schon nach einigen Metern. Mit etwas Vorsicht fuhr Schuchardt den Streckenabschnitt und es schlossen einige Kontrahenten wieder auf ihn auf.

Danach war der Kopf bereit beim TEXPA-SIMPLON Biker und das Tempo wurde dauerhaft hoch gehalten. Niemand konnte zunächst folgen. Nach 22 km war die erste von drei Runden geschafft und die war definitiv das härteste was Schuchardt bisher gefahren ist. Egal ob für Mensch oder Material, diese Strecke sollte alles abverlangen. Berghoch war teils nur mit großen Schwierigkeiten oder zu Fuß zu bewältigen und im Downhill wurde höchstes fahrerisches Können und Konzentration abverlangt. Anfangs der zweiten Runde schloss TrengaDe Fahrer Stefan Danowski auf Schuchardt auf. Beide konnten sich nach etlichen Versuchen nicht voneinander lösen. Bis zur letzten Abfahrt blieben sie zusammen. Schuchardt versuchte es in einem der kurzen flachen sehr schlammigen Abschnitte wegzukommen. Leider reichte dieser Versuche nur für ein paar Meter Abstand. Die letzten Meter vor dem Ziel griff er erneut an und verschätze sich Richtung Ziel. Noch einmal sollte es durch den Ort gehen mit einer steilen Rampe zum Schluss. Hier kam Danowski auf einer Treppentragepassage wieder heran und sprinte als schnellster den Anstieg hinauf und sicherte sich knapp vor Schuchardt den Sieg über 66km und 2600 Höhenmeter in einer Zeit von 3h31min.

Dritter wurde Artjom Gräfenstein. Niedersächsicher Straßen-Bergmeister.

Alle Aussagen zum Rennen haben sich mehr als bestätigt und es ist eines der schwersten Rennen nicht nur nördlich der Alpen.

Next Race: Apolda Marathon! :-)

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