Training, Rennen, Training, Rennen, Training, …

Seit langem finde ich wieder die Zeit um ein paar Worte zu schreiben.

Viel habe ich getan in den letzten Wintermonaten. Zwei harte Trainingswochen bei bestem Wetter auf der Vulkaninsel Lanzarote. Dazu das „Lanzarote 4 Stage Race“ rund um die Insel waren die ersten Höhepunkte.

Es lief für mich sehr gut. Auf dem technisch schweren Kurs fuhr ich am Ende auf einen zwölften Gesamtrang. Damit war ich bei der internationalen Top Besetzung sehr zufrieden. Ich konnte mich immer nahe der Spitze halten und fuhr bessere Zielzeiten als 2011. Den Sieg holte sich U23 Weltmeister Thomas Litscher (Felt-Ötztal) aus der Schweiz.

Nach kurzer Pause in der Heimat ging es zum Leistungstest nach Würzburg. Auch hier wurde die Form bestätigt. Jetzt muss ich es nur noch umsetzten…

Einen Tag später ging es über Zürich nach Larnaca auf Zypern. Noch mal zwei Wochen hart arbeiten und dann hoffen die Form für eine lange und harte Saison geschaffen zu haben.

Am Flughafen holten wir erstmal unseren IZUZU 4×4 Jeep. Endlich mal ein gescheites Mietauto :-) Zwar hatte man Linksverkehr, aber auch das war nach fünf Minuten kein Problem mehr.

Die ersten drei Tage trainierten wie lange Ausdauereinheiten und kleinere Intervalle. Direkt im Anschluss ging es für drei Tage zum Sunshine Cup. Fast die komplette Weltelite stand dort am Start, da es für viele Fahrer um wichtige Punkte für Olympia ging.

Timetrail, Marathon und Cross-Country Rennen auf einer spektakulären Strecke erwartete die Fahrer und Zuschauer.

Ich selber ging durch die Vorbelastung nicht erholt an den Start. Mehr als hartes Training stand aber auch nicht auf den Plan für mich. Ich fühlte mich trotzdem immer gut und gerade Fahrtechnik und Tempohärte konnte ich hier ausprägen. Zufrieden ging ich danach in eine zweitägige Pause.

Der erste harte sechser Block war noch nicht richtig verdaut, die anschließende Pause wurde versucht zu genießen und der letzte vierer Block leerte die letzten Energiespeicher. Das Wetter war nicht so optimal, zwar gab es viel Sonne, aber zwei Tage Schnee-Regen, Wind und Temperaturen meist um die zehn Grad waren nicht optimal, aber die Zeit wurde genutzt. Ich bin also zuversichtlich für die neue Saison.

Dennoch hat das Training spuren hinterlassen und noch immer bin ich in der Regenerationsphase. Ich hoffe die Spitzenleistung kommt bis zum ersten großen Höhepunkt beim Riva Bike Marathon und der Deutschen Meisterschaft in Singen.

Zypern ist ein sehr schönes Land, besonders der türkische Teil ist zu empfehlen. Viele Berge, Trails und Radfahrer…ich komme wieder. In den nächsten Wochen stehen die ersten Rennen an. Ich freu mich schon riesig mit meinem neuen 29″ Simplon Razorblade am Start zu stehen und an meiner Form weiter zu arbeiten…

Bis dahin, der Frühling kommt :-)

Grüße Schuchi

Ein Gedanke zu „Training, Rennen, Training, Rennen, Training, …

  1. Oh man, ich bin voll begeistert wo du da so mitfährst und bist immer noch der nette Bursche den ich nun doch schon länger kenne. Ich drück dir sowieso immer die Daumen, dass du da vorn weiter mit mischt und deine Ziele erreichst.

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