Klassiker Sieg am Kyffhäuser und Platz eins beim Bergzeitfahren

Seit nunmehr über 10 Jahren gehört der Kyffhäuser Marathon zu einer der ersten großen Highlights der Saison. Ca. 550 Starter fanden sich zu diesem Event in Bad Frankenhausen ein. Der Großteil wählte, wie auch ich, die lange Runde, der zwei möglichen Distanzen.

Gleich zu Beginn ging es fünf Kilometer flach auf Asphalt und Kopfsteinplaster, bis der erste Anstieg zu bewältigen war. Hier wurden auch die ersten Attacken gestartet. Ich hielt mich in jeder Phase des Rennens in der Spitzengruppe auf. Aufgrund der extrem schnellen „Drücker“- Strecke schafften es kleine Verfolgergruppen immer wieder aufzuschließen. Bergab konnte ich mich immer wieder etwas absetzen und wichtige Körner sparen. Die Gruppe splittete sich nach 40 km in einer langen anspruchsvolleren Abfahrt. Danach fuhr ich als erster in den längsten Anstieg des Tages, dicht gefolgt von Tom Ettlich. Wir arbeiteten für die nächsten Kilometer gut zusammen. Trotz kleinerer Zwischenattacken konnte sich keiner von uns beiden absetzen. Die finale Entscheidung nach 65km und 1500hm sollte also in der letzten Abfahrt fallen. Wie schon vor 2 Jahren sprintete ich zuerst in die Abfahrt, holte die entscheidenden Sekunden heraus und sicherte mir somit vor vielen begeisterten Zuschauern den Sieg.

Dieser Sieg bedeutet mir nahe der Heimat sehr viel. Viele Freunde, meine Familie und bekannte Gesichter waren extra angereist. Das motiviert mich umso mehr. Dazu gehört der Klassiker seit Jahren zum festen Bestandteil der Frühlingssaison. Das Besondere ist die extrem schnelle Strecke. Ein Wettkampf aus Straßenrennen, Mountainbike Marathon und Tradition. Immer wieder sehr spannend bis zum Schluss…

Zum Ausruhen blieb keine Zeit, am Folgetag ging ich an den Start des 9. Werra Energie Pless Bergezeitfahren in Breitungen. 6 km mussten im Thüringer Wald bewältigt werden.

Gestartet wurde in einem Abstand von 30 Sekunden. Als letzter der knapp 100 Starter ging ich auf die 350 Höhenmeter.

Mit etwas schweren Beinen vom Vortag sollte dennoch eine vordere Platzierung herausspringen. Mit diesem Ziel und einem langen Sprint direkt nach dem Start, ging es in die erste steile Rampe hinein. Sehr konstant fuhr ich den Pless Berg hinauf und überholte immer wieder vor mir liegende Fahrer.

Nach den letzten steilen Metern und 17min40sek später, war es auch schon geschafft. Ich konnte meinen Sieg vom Vorjahr erneut verteidigen.

Das harte Training macht sich also bezahlbar. Ich hoffe es geht auch weiter so gut.

Nächste Station: Kellerwald…der letzte Test vor dem ersten großen Highlight am Gardasee, dem Riva Bike Marathon!

Sportliche Grüße, euer Schuchi

 

Ein Gedanke zu „Klassiker Sieg am Kyffhäuser und Platz eins beim Bergzeitfahren

  1. klasse gemacht und sonntag dann noch son ding, respekt was son junger vater in den beinen hat.:-) glückwunsch auch von lisa.

Kommentare sind geschlossen.