Nachtrag TransGermany

endlich komme ich dazu ein paar Worte zur TransGermany zu schreiben. Zuletzt war ich sehr beschäftig und viel unterwegs.

Das Rennen lief super für mich. Ich habe mich um einiges verbessert zum Jahr 2011 und habe mich immer sehr gut gefühlt. Ich kann mich länger denn je in der Spitze halten und merke, dass nur noch ein klein wenig fehlt, um auch am Ende bei den ganz großen noch vorne dabei zu sein.

Oft fehlen nur ein paar Meter zwischen Spitzengruppe mit Weltklasseathleten und mir. Diese Lücke wurde mir aber des öfteren zum Verhängnis, weil ich aufgrund dessen allein kämpfen musste.

Die Etappen waren alle sehr schön und wurden sehr hart gefahren. Das Wetter spielte mit und ich konnte mich zweimal auf 18 und einmal auf 24 platzieren. Bis vor der letzten Etappe stand ich auf Gesamtposition 18 und war zuversichtlich, das auch über den letzten Tag heim zu bringen.

Jedoch hatte ich an diesem letzten Tag das Glück nicht auf meiner Seite und holte mir nicht weit nach dem Start einen Vorderraddefekt. Ein dicker Dorn ließ die Dichtmilch nur so raus spritzen. Da es regnete und sehr kühl war, hatte ich einige Zeit zu tun, den Dornen zu entfernen. Am Ende gelang mir dieses nur mit den Zähnen. Der Rest ging sehr zügig und ich saß schnell wieder auf meinem Bike.

Von da an fuhr ich völlig am Limit, in der Hoffnung noch irgendwas retten zu können. Das Problem waren nur, ein langer Soloritt und ca. 700 Biker vor mir. Dazu kam immer die schlechte Spur im Gelände zum Überholen oder Situationen wo man nicht überholen konnte. Irgendwie schaffte ich es bis zum Ende viele der Plätze gut zu machen und kam als 47. ins Ziel. Das hieß für mich Platz 23. Gesamt am Ende der vier Tage in der Men Kategorie.

Es waren schöne Etappenorte auf der Route von Sonthofen-Pfronten-Lermoos-Seefeld bis nach Garmisch Partenkirchen und eine super Zusammenarbeit mit dem ganzen Team.

Nun freu ich mich auf die EM, denn die Form stimmt…

 

Grüße euer Micha

Ein Gedanke zu „Nachtrag TransGermany

  1. du bist jetzt schon ein ganz großer und bis du ganz vorne mit fährst wird nicht mehr lange dauern. d vorn fahren leute, die nicht mal mehr arbeiten gehen. kopf hoch und nach vorne schauen.

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