Transalp Challenge 2013

Schon wieder liegt eine Woche hinter dem Großereignis Transalp Challenge und der Alltag ist längst zurück bei mir.

Das Rennen war wieder einmal sehr hart. Das Wetter meinte es jeden Tag gut mit uns und bescherte teils sehr heiße Temperaturen. Zum Glück ging es teilweise schon um acht Uhr auf die Etappe.

Die Tage liefen für meinen Partner Wolfgang und mich sehr konstant. Meine Wattwerte passten sehr gut und waren nach letzten Auswertungen sogar ein wenig besser als 2012 (Platz 7 am Ende).

Leider hatten wir dieses Jahr das große Pech immer wieder an entscheidenden Rennsituationen uns einen Defekt einzufahren. Immer wieder standen wir da und behoben Plattfüße und einmal musste ich sogar einen Schuhwechsel tätigen.

Wir hielten uns während den Etappen immer zwischen dem 7. und 15. Platz auf und am Ende sprang ein zufriedener 12. Platz heraus. Klar Top Ten war das große Ziel, aber leider kann man sich das nicht einfach so aussuchen. Die Transalp war wieder einmal extrem stark besetzt, mit vielen Weltklasse Profis – es wurde um jede Sekunde gekämpft.

Die Streckenführung der diesjährigen Rundfahrt war an sich super gewählt. Was mich jedoch immer wieder stört, sind lange, langweilige und teils gefährliche Asphaltstücke. Wir fahren doch MTB Rennen…

Am Ende bin ich dennoch stolz und zufrieden auch meine siebte Teilnahme erfolgreich ins Ziel gebracht zu haben. Das Team trägt wieder einmal einen großen Teil dazu bei. Räder, Beine, Verpflegung, Transport und Material wollen gut gepflegt sein. Und das waren sie auch!!! Ein großer Dank dafür.

Nun werde ich ein wenig ruhiger machen und mich anschließend, mit frischen Geist und Körper auf die letzten Rennen der Saison vorbereiten.

Beste Grüße,

euer Micha

Bilder: sportograf / Team Texpa Simplon

Sieg beim SKS Bilstein Bike Marathon

Der letzte Test vor der Transalp war für mich der Bilstein Marathon im hessischen Großalmerode. Diesmal wählte ich die mittlere Distanz über 86km und 2000hm, da ich mich noch in der Vorbereitung (Transalp Challenge) befinde und einen Tag später nicht ganz so kaputt die nächste Einheit fahren wollte.

Der Start verlief etwas chaotisch durch den Ortskern und am ersten Berg ging es richtig zur Sache. 400 Watt treten und halten hieß es für die nächsten Minuten. Ich konnte den Anschluss zusammen mit Peter Herrmann zum Holländer Bekkenk und Wagner gerade so noch herstellen. Schnell waren wir zu viert außer Sichtweite der Verfolgung, aber auch zu schnell nahmen wir das Tempo wieder heraus und waren nach knapp 30min eine ca. 15Mann Gruppe. An den folgenden Anstiegen wurde immer wieder das Tempo erhöht und nach einiger Zeit waren wir nur noch zu fünft. Hinauf zum höchsten Punkt, dem Bilstein forcierte Bekenk das Tempo und nur Wagner konnte folgen. Hermann fuhr Solo kurz dahinter und schloss später wieder auf, gefolgt von Thorsten Mützlitz und mir. Zusammen mit Thorsten verbrachte ich die nächsten Stunden und ich glaube wir haben zu viel geredet, denn plötzlich waren unsere Verfolger wieder in Sichtweite. Also mussten wir wieder für Tempo sorgen und machten an Boden gut. Für mich war nach zwei Runden das Rennen zu Ende und ich holte mir den Gesamtsieg über 85km nach 3h21min. Meine Begleiter fuhren alle auf die dritte und letzte Runde und behielten ihre Positionen.

Die Strecke war wieder in bestem Zustand, mit sehr viele Singletrails und herrlichen Aussichten. Dickes Lob!!!

Noch 12 Tage bis zur Transalp, die ich in diesem Jahr zum siebten! Mal bestreiten werde. Mein Partner heißt diesmal Wolfgang Mayer. Mein Teamkollege und Freund hat ein extrem starkes Jahr bisher und ich bin gespannt wie wir über acht Tage harmonieren. Es wird wieder viel Spaß, Leid und Erfolg geben. Wir sind gespannt…

Ich freu mich schon riesig!!!

euer Micha

Erneut Platz drei in Hessen

Kurzfristig stand ich in diesem Jahr, leider nicht bei der Mad East Challenge am Start sondern im hessischen Biebergrund.

Die Strecke sollte ein Leckerbissen werden. Schön, steile Anstiege und coole Trails warteten auf alle Fahrer. Der Start verlief noch relativ ruhig und erste nach einigen Kilometern wurde das Tempo angezogen. Leider machte ich einen großen Fehler und befand mich zum Zeitpunkt des Angriffs vom späteren Sieger Bram Rood irgendwo um Platz 15. Ich schaltete sehr schnell und versuchte den Anschluss zu stellen. Es fehlten 20m!, aber unter maximaler Aktivität ging einfach nicht mehr. Also hieß es von nun an Verfolgung. Lange blieb die Spitze um Rood und Wagner in Sichtweite. Aber es gelang mir nicht die Lücke zu schließen. Zusammen mit einem weiteren Verfolger, arbeite ich gut zusammen. Am Berg merkte ich aber, wie gut die Beine drehten und machte mich ab Kilometer 60 allein Richtung Ziel. Ich fuhr ein gut kontrolliertes Tempo und nach 3h40min (90km, 2600hm) kam ich als Gesamt Dritter ins Ziel.

Nach einem unglücklichen Frühjahr läuft es für mich fast täglich besser und ich freu mich auf kommende Aufgaben. Besonders die baldige Transalp Challenge!

Grüße,

euch Schuchi