Sturzpech in Hamburg Horn

Die Form war zuletzt extrem gut und nun kam es nach über einem Jahr mal wieder auf mich drauf zu. Eine schöne Erkältung habe ich mir bei meinen kleinen Sohn eingefangen. Sie kam sehr langsam und legte mich dann richtig flach. Genau zwei Wochen ohne Training. Eine Pause hat bekanntlich noch niemandem geschadet, aber der Zeitpunkt lag einfach sehr ungünstig.

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Das erste Cyclocross Rennen der neuen Saison stand an und ich war nicht zu 100% da, wo ich sein wollte.

Dennoch stellte ich mich an den Start und ging bei angenehmen 20°C und staubtrockener Strecke an den Start des ersten Deutschland Cup Rennens auf der Pferderennbahn in Hamburg Horn.

Aus der zweiten Reihe ging ich auf den Kurs und erwischte einen super Start. Ich reihte mich sofort unter den ersten Zehn ein und war absolut fokussiert auf einen Top Ten Platz.

Im letzten Jahr noch auf dem 12. Rang, sollte dieses Jahr eine Verbesserung her.

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Ich kam gut zurecht mit den Hindernissen und konnte zwei von vieren immer überspringen. Bis ich plötzlich eine schweren Fehler machte und aus voller Fahrt auf Platz neun liegend mein Rad nicht weit genug in die Luft brachte. Ich blieb mit dem Vorderrad beim Sprung an der Hürde hängen und überschlug mich schwer. Es dauerte einen Moment bis ich merkte, dass ich noch relativ fahrfähig bin und setzte die Fahrt etwas gedämpft fort.

Ich brauchte einige Zeit um wieder klar zu kommen und spürte die Schmerzen in der linken Schulter.

Ich konnte das Rennen noch gut beenden und kam auf den zwölften Gesamtrang.

Im Ziel angekommen merkte ich immer mehr den Schmerz und konnte mich selber nicht mehr an und ausziehen. Ich ahnte schlimmes und tastete alle relevanten Knochen ab. Die „Schadstelle“ wurde schnell ausfindig gemacht und der Arzt einen Tag später aufgesucht.

Schultereckgelenkssprengung (Tossy 1) hieß sein Urteil nach dem Röntgen. Ich kann dagegen kaum etwas tun. Es muss von selber heilen und dauert ca. sechs Wochen. Bis dahin muss ich mit den Schmerzen, gerade bei Nacht, leben.

Das Einzige, was mir kaum Schmerzen bereitet, ist Radfahren…Gott sei Dank! 😉

Grüße und bis in Grimma zum Bioracer Cross Cup,

euer Michael

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